Es ist ratsam, dass der Datenschutzbeauftragte (DSB) umfangreiche Kenntnisse in Gebieten der Informationstechnologie (IT) und/oder der Rechtswissenschaften hat. Beide Gebiete sind erforderlich, da der DSB Kenntnisse der technischen, zeitgemäßen Möglichkeiten sowie der Rechtsauslegung für die unterschiedlichen anzuwendenen Gesetze benötigt. Letzteres ist in der Regel der schwierige Teil. Ein DSB, der kein Rechtsanwalt ist, kann hier schnell in Konflikt mit dem Rechtsdienstleistungsgesetz kommen. Dieses Gesetz legt die Rechtsberatung fast ausschließlich in die Hände von Rechtsanwälten – und mal ganz ehrlich, das ist auch gut so. Datenschutzbeauftragte dürfen im Rahmen ihrer Tätigkeit beratend tätig werden, dürfen aber das Rechtsgebiet des Datenschutzes dabei nicht verlassen.